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Lackieren von Lichtern

Für meinen "Totalumbau" der Paula 3, diesem wohlbekannten und in Modellbauerkreisen sehr weit verbreitetem Tonnenleger von Robbe, habe ich mir beim Modellbau-Kaufhaus einige Lichter bestellt. Nachdem ich die hervorragende Qualität selbiger bestaunt und endlich auch den Preis verstanden habe, machte ich mich auf die Suche nach geeigneten Materialien, um den einfarbig-transparenten Lichtern noch ein Gehäuse zu verpassen.
Auf der oben genannten Homepage sowie in der Modellwerft fand ich dann auch eine Anleitung. Im Online-Artikel erfuhr ich zunächst, dass die (teure) Tamiya-Farbe (XF-1 mattschwarz) aus Gründen der Deckkraft und des Verlaufs wohl zu bevorzugen ist. Da ich mit den Revell-Farben leicht auf Kriegsfuß stehe, war es keine Frage, mal mit japanischen Farbpigmenten zu arbeiten. Letztendlich habe ich sie bei Conrad bestellt, da sie in Schwerte nicht aufzutreiben waren.
Weiterhin ist in dem Artikel ein Rotmarderhaarpinsel von Revell empfohlen. Gut, dass der noch auf dem Basteltisch schlummerte.

Nach Eintreffen der Farbe habe ich mich direkt an's Pinseln begeben und zuallererst festgestellt, die Tamiya-Farbe ist gut! Sowohl die Deckkraft als auch der Verlauf und die Konsistenz gefallen mir sehr.
Nicht so gut zurechtgekommen bin ich mit dem superfeinen 5/0-Pinsel von Revell. Zwar ist die Spitze, die in dem Artikel auf der Homepage des Modellbau-Kaufhauses so gelobt wurde, wirklich sehr fein, wobei dadurch natürlich auch nur wenig Farbe aufgesogen wird. Deshalb lackiere ich jetzt mit einem ebenfalls relativ spitzen Rotmarderhaarpinsel aus dem Künstlerbedarf Größe 4, der mir einen gleichmäßigeren Farbauftrag ermöglicht.
An der Idee, den Lampenkörper auf einen Schaschlikspieß zu stecken, habe ich festgehalten, wobei ich auch den unteren Teil des Gehäuses daran bemale und nicht nur den oberen Teil.
Mit einer eingesteckten Minilampe betrachtet schwindet dann ein Teil der Deckkraft und es muss mindestens noch eine zweite meist auch dritte Schicht Farbe aufgebracht werden.


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Nützlich beim Lackieren runder Körper, wie einer Lampe ist, die "Pinselhand" einfach aufzulegen, und dann mit der anderen Hand den Gegenstand zu drehen, wie in diesem Fall die Lampe auf dem Schaschlikspieß. Dadurch werden die gleichmäßigen Kanten erst ermöglicht.
Alles in allem hat mir das Lackieren dieser Lichter sehr viel Spaß gemacht und ich kann das Modellbau-Kaufhaus nur weiterempfehlen!


von David Vahl


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