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4. Bastelabend

Nachdem beim letzten Mal die Helling mit Mittellinie und Spantlinien vorbereitet wurde, beginnen wir heute mit dem Aufstellen der Spanten, die ja bereits mit den Aufstellfüßen verschraubt sind und "nur noch" auf der Helling befestigt werden müssen. Diese Befestigung erfolgt mit Hilfe von kleinen Nägeln (z.B. 1,2 x 20mm). Hiervon werden zunächst jeweils 2 in jedem Stellfuß knapp innerhalb der Schrauben so weit eingeschlagen, dass genau die Spitze unten heraus schaut. Es empfiehlt sich, den Nagel etwas schräg einzuschlagen, man trifft dann nicht so leicht den Spant selbst beim Hämmern.
Nun wird der so vorbereitete Spant an seiner Linie exakt mit dem Geodreieck ausgerichtet und angedrückt. Die vorstehenden Nagelspitzen halten ihn nun recht gut an seinem Platz fest und beide Nägel können recht einfach ganz eingeschlagen werden ohne dass etwas verrutscht. Der Spant muss jeweils vom Bug (bzw. vom Heck) exakt hinter die Spantlinie gestellt werden und die im Spant eingezeichnete Mittellinie muss sich exakt über der Mittellinie der Helling befinden. Hier ist sehr genau vorzugehen, da später mit Hilfe der Schrauben nur noch kleine Korrekturen vorgenommen werden können.
Wenn man mit dieser Arbeit bei Spant 0 beginnt, verfährt man so bis Spant 7. Zwischen Spant 7 und 8 befindet sich der sog. Spantwechsel. Ab hier stehen die Spanten also anders herum und auch von der anderen Seite an der Linie. Man fährt dann also mit Spant 14 fort und arbeitet vom Bug aus wieder in die Mitte. (Also: Zwischen Spant 7 und 8 zeigen die Aufstellklötze zueinander und ab hier zeigen sie immer zur Mitte!)
Wenn alle Spanten stehen und ausgerichtet sind (längs über die Mittellinien "peilen"), werden die Kielteile ausgesägt und verschliffen. Es empfiehlt sich, nach dem Sägen das Papier wieder zu entfernen, damit die Verklebung besser hält und der Kiel nicht zu breit für die Ausschnitte in den Spanten wird. Jetzt werden die Ausschnitte in den Spanten so angepasst, dass das jeweilige Kielteil genau hineinpasst und bündig mit der Oberkante abschließt. Die Kielteile im Bug stoßen jeweils vor Spant 11 und werden von dort nach vorne in die vorgesehenen Einschnitte geklebt. Im Heck stoßen die 3 Kielteile vor Spant 3.5 und liegen von dort nach hinten in den Einschnitten.
Zum Abschluss der heutigen Arbeiten werden noch 2 Alu-Rohre mit 8mm Durchmesser so weit abgelängt, dass sie genau von Spant 3 bis 12 reichen (diese jeweils mitgerechnet). Diese beiden Rohre sollte man - genaues Arbeiten vorher vorausgesetzt - jetzt relativ einfach durch die seitlichen Bohrungen in den Spanten schieben können. Ist dies nicht der Fall, kann hier mit der Rundfeile nachgearbeitet werden, bis das Rohr passt. Wenn beide Seiten so passend eingesetzt sind, werden die Spanten noch einmal genau senkrecht ausgerichtet und dann wird an jeder Bohrung etwas Sekundenkleber zwischen Spant und Rohr gegeben. Durch die Kapillarwirkung muss das Rohr nicht mehr bewegt werden, sondern der Kleber zieht sich von selbst in den Spalt hinein und verklebt das Rohr mit dem Spant.
Beim nächsten Mal beginnen wir dann mit den arbeiten an den Stringern und Kimmleisten...

016 Bei der ersten "Hermine" stehen alle Spanten.
017 Die Kielteile am Bug...
018 ...und Heck sind eingepasst
019 Vorne sind schon beide Kabelkanäle eingefädelt, hinten braucht es noch etwas Schleifarbeit.
020 Und so ging es dann auf zur ersten Ausstellung!

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